National Championships // Bobby Lea – maloja Pushbiker

The American Pushbiker Bobby Lea has secured shortly before his departure to Rio, where he will compete for the USA the Omnium track race, four gold medals at the national championships. In Omnium, in the individual pursuit, the points race and Madison Lea was unbeatable.

It was the last tryout for the Maloja Pushbiker Bobby Lea before his big highlight this year: the Olympic Games in Rio. For the third time Lea is American Olympian. At the national railway championships in Trexlertown Lea showed that his preparations are running perfectly and he was rightly nominated for the Games. Both in the individual pursuit, the points race and the Madison, where he started with Zak Kovalcic from Pittsburgh, as well as the Omnium, which has its main discipline in recent years, Lea could win the gold medal. “It’s a good feeling to know that you are in a good shape. For that I have worked hard and now I hope that the legs will be also good in Rio, “says Lea, who has trained up to three times a day in the preparation phase.

After two third places at World Cups in Omnium in season 2014/15, Bobby Lea expects also a medal for the Olympics. “My dream is a medal of course – but everything has to fit. The day form has to be right over two days and you cannot afford to make a mistake, “said Lea.

The Omnium with the disciplines Scratch, Individual Pursuit, Elimination, 4000m individual pursuit, flying lap and points race will be held on 14th and 15th August. Not only the Americans but also his fans in Europe and all Pushbikers will keep their fingers cross – GO BOBBY!

Photos by Erika Fulk / Detroit Spoke

Ladies Train Saalbach // by Angie Hohenwarter

2015 fand der erste „Ladies Train“ während des Glemmride Festivals in Saalbach-Hinterglemm statt. Der Ansturm war so riesig, damit hatten wir absolut nicht gerechnet, deswegen wollten wir auch in 2016 wieder einen veranstalten.

Dieses Jahr wollten wir den „Ladies Train“ einem gutem Zweck widmen, dem www.worldbicyclerelief.org

In armen Ländern werden Menschen in Form von Rädern unterstützt, pro 75€ Spende kann ein Mensch in seine Arbeit, zum Einkaufen aber auch Kinder in die Schule radeln. Auch eine Ärztin kann anstatt 3 Patienten 18 Patienten pro Tag behandeln und besuchen. Es bleibt ihnen die kilometerlange Anreise zu Fuß erspart. Mit dem Ladies Train wollen wir eine kleine Unterstützung an die Menschen weitergeben, die es dringend benötigen und ihnen den Alltag etwas erleichtern!

Jeder war herzlich willkommen, ob jung oder alt, es sollte einfach ein netter Ausflug zusammen sein. Wir finden´s immer wieder lässig neue Bikerinnen kennen zu lernen und shredden zu gehen.

Wir trafen uns alle in Hinterglemm und starten gemeinsam nach Saalbach zum Schattberg Express. Am Schattberg oben angekommen war es ganz schön frisch, so machten wir uns nach einem Aufwärmtraining gleich auf den Weg.  Zusammen fuhren wir zuerst einen Teil der XLine runter bis zur nächsten Gondel, won schon der Sprinter, der uns dann zu dem heiß begehrten Hackelbergtrail brachte, wartete. Im Train ging es dann den Hackelbergtrail hinunter, dort legten wir immer wieder kurze Stopps ein. Am Wochenende ist der Trail sehr gut besucht, so sahen wir ungefähr alle 500 Meter Biker im Gebüsch hocken die ihre Platten flickten. Kleine Pause gabs dann bei der Hackelbergalm, dort gab´s vom Chef „Hollasaft“ und eine Brotzeit mit 100% selbstgemachten Produkten. Vom Brot bis Aufstrich, alles hat seine liebe Frau selbst gemacht, sehr sehr lecker! Gestärkt gings weiter den Trail hinunter ins Tal, wo wir im Herzen des Glemmride Bike Festivals den Ladies Train beendeten mit einem Fläschchen Sekt ; )

Für die tolle Unterstützung für World Bicycle Relief der Ladies gab´s noch ganz tolle Goodies wie ein eigenes Ladies Train Shirt von YT Industries, Flickzeug von Lezyne, Sram Turnbeutel und Ergon Griffschutz.

Herzlichen Dank auch an die Fotografen Tina Rettenwander & Daniel Roos, dass Sie den Ladies Train wieder in Bildern festgehalten haben!

Bis nächstes Jahr ;)

Eure Angie

Deutsche Meisterschaft MTB-Sprint // by Lena Putz

Deutsche Meisterschaften. Für mich immer ein Highlight in der Saison. Für diesen einen Tag bin ich mit totalem Klamottenübergepäck angereist. Regenjacken, Softshelljacken, Racebekleidung, Überhose und und und….Ich habe mir einfach gedacht, wenn alles gut läuft, muss ich mich bei diesem Sauwetter 5 mal umziehen. Und ich sollte Recht behalten. Aber ehrlich gesagt, seit ein paar Wochen ist umziehen mein Hobby!

Der Tag begann um 6 Uhr morgens und endetet mit der Dopingprobe um 22.30 Uhr nach dem Finale.

Eine Strecke zum „Hirn einschalten“, wie mein Trainer immer sagt. Nasses Kopfsteinplaster, rutschige Sprünge und ein Mörderanstieg, das war die Sprintstrecke.

Von Anfang an fühlte ich mich sehr wohl auf dem Kurs. Am Berg konnte ich bereits im Vorlauf meine Konkurrentinnen auf Abstand halten und Körner sparen. Wir hatten uns eigentlich eine coole Taktik zurechtgelegt, die auch fast aufging.

21.45 Uhr. Ein letztes Mal rein in trockene Klamotten und ab zum Finalstart. Um mich rum, nahm ich nicht mehr viel wahr und trotzdem blieb ich ganz locker. Ich freute mich riesig auf das was da kam und ich wusste, dass ich es heute holen kann und auch will.

Schnell weg vom Start, rein in die erste Kurve und ab in den kleinen Trail. Mit Volldampf über den Sprung und rein in den Mörderberg. Ja, genau so hatte ich mir das vorgestellt.

Leider habe ich dann den Start im Finalheat verbockt. Ich hörte den Startrichter wie im Nebel ganz weit weg, hab nochmal versucht mich wach zurütteln, den Kopf zu schütteln, aber ich war einfach nicht komplett mit der Birne da. Und neben mir ging in Sekundenbruchteilen die Post ab. Viel zu spät kam ich aus meinem Startblock und alles schien vorbei.

Früher habe ich solche Rennen oft schon am Anfang abgehakt. Noch auf der Startgerade habe ich daran gedacht, was mein Trainer schon immer sagt, ich aber nie so richtig verstanden habe. „ Egal was passiert im Rennen, aufgeben kannst du nach der Ziellinie immer noch.“

Ich sag´s Euch, alles was ich hatte, habe ich gegeben. Am Berg konnte ich noch von Platz vier auf zwei vorfahren und mir den Vizemeistertitel sichern. Aber sicher ist auch, so etwas passiert mir nicht noch einmal.

Ach ja. Und gleich nach der Siegerehrung durfte ich an diesem Tag nochmal in neue Klamotten schlüpfen. Ein schöner Tagesabschluss für mich.

Burkart neuer Deutscher Derny-Meister // by Maloja Pushbikers

Oberhausen, 11. Juni 2016 – Der Titel Deutscher Derny-Meister bleibt bei den Maloja Pushbikers: Achim Burkart gewinnt das Meisterschaftsrennen in Oberhausen vor seinem Teamkollegen und Titelverteidiger Stefan Schäfer. Auf den dritten Platz fährt Christoph Schweizer vom Team Sauerland.

Als Titelverteidiger und großer Favorit war der Forster Stefan Schäfer zur Derny-Meisterschaft in Oberhausen angereist. Mit seinen Siegen in den vergangenen Wochen sowohl auf der Straße als auch hinter der Stehermaschine hat er bewiesen, dass seine Form stimmt. Aber auch der Maloja Pushbiker Achim Burkart hatte schon in der Saisonplanung die Deutsche Derny-Meisterschaft als ein großes persönliches Ziel genannt. Nach dem für ihn enttäuschenden 4. Platz im Vorjahr und der damit verpassten Qualifikation für die Europameisterschaft sollte es in diesem Jahr besser laufen – und das tat es auch.

Bis zur Hälfte des Rennens lagen Schäfer und Burkart gleichauf, dann musste das Gespann Stefan Schäfer und Peter Bäuerlein Achim Burkart, der hinter Lokalmatador Christian Ertel fuhr, ziehen lassen. „Achim war heute bärenstark. Er hat sich seinen ersten Meistertitel wirklich verdient“, zollte Schäfer seinem Teamkollegen großen Respekt. „Ich freue mich riesig über die Goldmedaille und dass ich heute das Meistertrikot überziehen durfte. Um Stefan zu schlagen, braucht es schon einen sehr guten Tag und das war heute so ein Tag“, freute sich Burkart über seinen Sieg in Oberhausen.

Dass das Rennen wegen Regens um 30 Runden auf 90 Runden verkürzt werden musste, beeinflusste den Ausgang des Rennens laut Schäfer nicht: „Zu diesem Zeitpunkt waren schon alle Fronten geklärt. 30 Runden später hätte das Ergebnis immer noch gleich ausgesehen“, so Schäfer, der gut mit seinem zweiten Platz leben konnte. „Es gibt auch schöne Niederlagen! Zum Beispiel wenn dein Freund und treuer Teamkollegen dich schlägt“, schreibt Schäfer in einem Instagram-Post und hebt damit die Kollegialität der Maloja Pushbikers hervor.

Sowohl Burkart als auch Schäfer sind als Meister und Vizemeister für die Europameisterschaft hinter dem Derny qualifiziert. 2014 konnte Burkart Vizeeuropameister in dieser Disziplin werden. Auch 2016 soll es wieder mit einer Medaille klappen.

Bayerischer Meistertitel // Cross Country // Lena Putz

Gewitter, Starkregen und was da sonst noch alles vom Himmel kommt. So war es auch bei meinem Rennen am Sonntag, bei den Bayerischen Meisterschaften in Grafenau.

„Endlich war´s wieder mal gscheid dreckig“.

Regen, Matsch und Schlamm, dazu noch glatte Baumwurzeln, das ist meine Welt. Ehrlich gesagt war ich fürchterlich nervös. Einige Stellen waren praktisch unfahrbar, also waren auch läuferische Fähigkeiten, vor allem bergauf gefragt. Den Rat meines Trainers im Gepäck, ich soll versuchen immer zentral über meinem Bike zu bleiben habe ich befolgt. Wie der Sieg zeigt, hat es auch geklappt.

Am Start habe ich noch gehört, wie der Stadionsprecher meinte – Lena, so sauber kommst aber nicht mehr zurück ins Ziel. Genau das war dann auch das Problem. Das ganze Rennen über habe ich mir überlegt, wie ich meine coolen Maloja Klamotten je wieder sauber bringen werde.

Wichtiger als der Sieg selbst ist mir aber die Bestätigung, dass ich nach meiner Verletzung langsam auch im Cross Country wieder zurück bin. Stück für Stück, immer ein klein wenig besser werden, das ist die Devise.

Und wie immer nach so einem Schlammrennen kommt das Beste zum Schluss. Nicht nur mein Bike musste unter die eiskalte Fahrraddusche. Ja es ist richtig, da stell ich mich immer an wie ein Mädchen, aber ich sags euch, es war wirklich eiskalt.

Der angenehme Teil folgte dann bei der Siegerehrung. Das Trikot der Bayerischen Meisterin 2016 wurde mir überreicht. Da bin ich schon mächtig stolz. Deutsche Meistertitel und WM Medaillen habe ich schon, aber einen Bayerischen Meistertitel, das war mir noch nicht vergönnt.

„I gfrei mi riesig!“

Grüsse Lena

 

 

USA Crit Speedweek 2016 // by Maloja Pushbikers

American Pushbikers: Big in USA

Kurz nach der Teampräsentation der Maloja Pushbikers 2016 ging es für fünf Fahrer in die USA – und dort wartete bereits Neuzugang und Olympiastarter Bobby Lea auf seine Teamkameraden. Für die USA Crit Speedweek, eine Rennserie mit sechs Kriterien an acht Tagen (30. April bis 07. Mai) entlang der Ostküste der USA, wurde aus den Maloja Pushbikers die American Pushbikers. Mit Erfolg: den Sieg in der Gesamtwertung sicherte sich Bobby Lea, die Mannschaftswertung ging an die Maloja Pushbikers und Stefan Schäfer konnte nach einer Solofahrt den Tagessieg in Spartanburg feiern.

Für die Maloja Pushbikers sollte der Trip in die USA zu Beginn der Straßensaison zum Einen dem Formaufbau dienen, zum Anderen wollen die Pushbikers, wenn sie bei Kriterien an den Start gehen, natürlich auch immer um den Sieg mitfahren. Zuschauerkulissen von bis zu 50.000 Zuschauern und Lokalmatador Bobby Lea waren eine zusätzliche Motivation.

Die erste Station in Charlotte verlief dann aber nicht wie geplant. „Die Veranstaltung ist buchstäblich ins Wasser gefallen“, berichtet Stefan Mastaller, der zusammen mit Christian Grasmann, Stefan Schäfer, Marcel Kalz und Martin Hacecky in die USA gereist war. Aufgrund des Wolkenbruchs in Charlotte musste das Rennen sogar abgebrochen werden. Und auch das zweite Rennen in Belmont wurde wegen eines Gewitters verkürzt. Neuzugang Bobby Lea machte der Regen aber nichts aus. In der Spitzengruppe diktierte er das Tempo und sprintete auf den dritten Platz. Damit legte er den Grundstein für seinen Gesamtsieg bei der USA Crit Speedweek.

Auf der dritten Etappe der Speedweek in Greenville konnten die Maloja Pushbikers Marcel Kalz aufs Podest bringen und mit Bobby Lea auf Platz vier ein weiteres Spitzenresultat einfahren. In Walterboro war es dann Christian Grasmann, der aus einer Spitzengruppe heraus auf den dritten Platz belegte. Zudem sollten die Maloja Pushbikers ab diesem Rennen eine weitere Aufgabe haben: die Verteidigung des Führungstrikots, das sich Bobby Lea nach dem Rennen überstreifen durfte. „Bobby war bei allen Rennen immer Top platziert und konnte auch bei den Zwischensprints, bei denen es Punkte für die Gesamtwertung gab, immer wieder gewinnen“, fasst Mastaller die ersten vier Rennen in den USA und die daraus resultierende Gesamtführung Leas zusammen.

Beim fünften Stopp in Spartenburg hieß die Taktik dann: Angriff als Verteidigung. Abwechselnd attackierten die Maloja Pushbikers aus dem Feld heraus, um die großen Kontrahenten um den Gesamtsieg, das Astellas Cycling Team, unter Druck zu setzen. Zwölf Runden vor Schluss fuhr Stefan Schäfer dann den entscheidenden Angriff. „Die Attacke von Stefan war spektakulär! Alle anderen Teams haben versucht, ihn wieder zurück zu holen, aber er war zu stark“, freut sich Stefan Mastaller über den Sieg seines Teamkollegen. Das perfekte Ergebnis des Tages wurde durch den dritten Platz von Marcel Kalz und die Verteidigung der Gesamtführung abgerundet.

In Athens beim Twilight Criterium, alle Rennen der Speedweek starten in der Abenddämmerung, galt es dann, die Führung noch einmal zu verteidigen. Das tat Bobby Lea mit der Unterstützung seiner Mannschaftskollegen dann auch eindrucksvoll. Vor 50.000 Zuschauern, die in Dreierreihen am Streckenrand Stimmung machten, sprintete er auf den dritten Platz. Gesamtsieg durch Bobby Lea, Gewinn der Mannschaftswertung und mit Stefan Schäfer (5.), Marcel Kalz (7.) und Christian Grasmann (8.) drei weitere Fahrer in den Top Ten der Gesamtwertung – für die Maloja Pushbikers hat sich die Reise in die USA gelohnt.

Photo: Erika Fulk

maloja to Maloja // Run // by André Lange

 

Lange im Kopf, jetzt will Lange.

Der Gedanke schwirrt schon länger in seinem Kopf: Seit mehr als vier Jahren läuft André Lange jeden Ultramarathon quer durch die Republik im „Maloja-Dress“.  Jetzt soll es noch etwas mehr Maloja sein. Nämlich ein Lauf von Maloja nach Maloja, 350 Kilometer in nur sechs Tagen.

Am Pfingstsonntag ist Start in Rimsting und gleich die erste Etappe verspricht eine erste kleine Herausforderung zu werden. Nach der aktuellen Wetterprognose sollen es Sonntag gerade einmal 10 Grad im Maximum werden.

André, wir werden deinen Lauf aufmerksam verfolgen und freuen uns darauf, von den vielen kleinen Erlebnissen berichten zu können.

Wir wünschen dir sechs schöne und verletzungsfreie Tage auf dem Weg nach Maloja.

Maloja Store „Rock & Roll Party“

Der passende Auftakt zur Sommersaison war die Grillparty am letzten Mittwoch  im Maloja Store in München. Es war ein Abend unter Freunden mit Kunden, Mitarbeitern und Teamfahrern. Passend zur „Rock & Roll“ Kollektion gab´s Musik, gute Unterhaltungen und natürlich reichlich Bier und Würstchen. Hier ein paar Eindrücke….

Pushbikers Reise in Zukunft im Batik-Look

Die Maloja Pushbikers starten in eine neue Saison: mit etablierten Fahrern, jungen Talenten, langjährigen und neuen Sponsoren sowie einem neuen Trikotdesign. 16 Fahrer aus sechs Nationen zählt das Team. Namhaftester Neuzugang ist der Amerikaner Bobby Lea, der bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro um eine Medaille kämpfen will. Die Ziele der Pushbikers: Netzwerke spannen, den Nachwuchs inspirieren und dabei immer besser werden.

Neue Saison. Neues Trikot. Neues Team. Neue Website: www.malojapushbikers.com